Vor den Küsten des Persischen Golfes reflektieren die Lichter von hunderten Yachten und Kreuzfahrtschiffen in der dunklen Nacht. Es sind noch immer 33° C Grad und der Asphalt wird sich bald schon bis auf 50° C erwärmen. Die Wüste wird von der Finsternis verschluckt und am Horizont erstrahlt die junge und rasant wachsende Wüstenstadt in Millionen von symmetrisch angeordneten Lichtern. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen und das Leben muss hier künstliche sehr aufwendig am Leben gehalten werden.
Der Flughafen schläft nie. Menschen aller Kontinente streifen durch die Boutiquen. Vor allem Gold, Parfüm und Lindt Schokolade wecken das Interesse der Kaufwilligen. Auf und unter den Sitzen und Liegen versuchen Unternehmer, Urlauber und Arbeitsmigranten Ruhe in dieser Zwischenwelt zu finden. „Dubai connects the World“ leuchtet in roten Lettern an jedem Gate. Etwas künstlich wirkt der Versuch die Bedürfnisse und Geschmäcker all dieser Menschen in den Shopping Malls zu treffen. Nach einem langen Streifzug durch die Dubaische Mittenacht decke ich mich auf einer bequemen Liege zu und finde etwas Schlaf.
Die klare Stimme des singenden Muhedzin dringt in meine Träume. Ich kann ihn sehen, wie er der Sonne entgegen die Stimme zum Gebet erhebt. Es dämmert in der Wüstenstadt und der Gesang weckt mich zart um 5 Uhr morgens. Nur 3 Stunden später breche ich auf in den Südafrikanischen Winter. Unsicher und neugierig gespannt, was mich erwartet, verlasse ich diesen seltsamen Zwischenort. Zuhause ist schon jetzt sehr weit weg. Ich habe mir eine Merian-Ausgabe über Deutschland gekauft. Bilder aus der Heimat. Bilder von Orten an vielen ich selbst noch niemals war…
Schickes Hostel! Viel Spaß beim einleben. Grüße
bitte mehr!!!!
kuss zu dir